Mit dem Smartphone in die Schule

Smartphone Medienkompetenz

Neben der Vorstellung von nützlichen Apps für den Unterricht gibt es speziell für pädagogische Fachkräfte Materialien, die helfen sollen, einen sinnvollen, angemessenen und kreativen Einsatz von Smartphones in der Schule zu ermöglichen. Dazu öffnet Handysektor einen neuen Bereich zum Thema Handyordnung sowie einen digitalen Erste-Hilfe-Kasten für Probleme mit Mobilgeräten an Schulen.

Digitaler Erste-Hilfe-Kasten für Probleme mit dem Smartphone
Cybermobbing, Sexting, Gewaltvideos – Gibt es Probleme bei der Nutzung von Handys, schlagen diese meist zuerst in der Schule auf. Wo findet sich pädagogisches Unterrichtsmaterial? Wer ist für welches Thema der richtige Ansprechpartner? Im digitalen Erste-Hilfe-Kasten von Handysektor findet man zu allen wichtigen Themen der Mobilkommunikation Rat. Publikationen, Unterrichtseinheiten sowie eine Link- und Adressliste helfen bei der Bewältigung der Probleme. Alles zentral an einem Ort und stets aktuell.

Sinnvolle Apps für den Unterricht
Im Englischunterricht wird das Smartphone kurzerhand zum Wörterbuch, in Mathematik zum Taschenrechner, in Deutsch zum Duden, und in Chemie ist die digitale Formelsammlung eine große Hilfe. Möglich macht dies eine große Bandbreite an Lern-Apps. Neben den Top 10-Apps für den Schulalltag stehen auch fertige Unterrichtseinheiten in der Pädagogenecke zum Download bereit.

Aktionswoche „Handy(sektor) in der Schule“
Vom 28. September bis 1. Oktober kommen die Expertinnen und Experten von Handysektor direkt an Schulen, die sich im Vorfeld dafür beworben hatten, und bilden dort Medienscouts, Klassensprecher und Streitschlichter zum Thema „Mobile Medien“ weiter. Begleitet wird die Aktionswoche in Social Media. Für pädagogische Fachkräfte bietet Handysektor in Kooperation mit klicksafe am 30. September ein Webinar zum Thema „Sinnvolle Handynutzung in der Schule und Daheim“. Am 1. Oktober findet zudem die LfM-Fachtagung „ALWAYS ON! – Wie Kinder und Jugendliche Smartphones nutzen“ statt.

Neuer Themenbereich zu Handyordnungen
Durch die zunehmende Verbreitung von mobilen Geräten sehen immer mehr Schulen den Bedarf, die Nutzung von Handys mit einer speziellen Handyordnung oder einer Mediennutzungsvereinbarung zu regeln. Im neuen Themenbereich von Handysektor werden Beispiel-Ordnungen vorgestellt, um einen Eindruck zu vermitteln, wie andere Schulen damit umgehen. Ein Leitfaden liefert zudem wichtige Aspekte und Fragestellungen rund um die Erstellung einer Handyvereinbarung. Ergänzt wird der Bereich um eine Übersicht der rechtlichen Grundlagen in den einzelnen Bundesländern.

Handysektor ist ein werbefreies Informationsangebot für Jugendliche, das diese bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will.

Ausprobieren, Selbermachen, Mitmachen auf Kika

Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) Anstalt des Öffentlichen Rechts
(c) Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)
Anstalt des Öffentlichen Rechts

Ausprobieren, Selbermachen, Mitmachen

Timster ist das neue Medienmagazin von KiKA. Hier erfährst du mehr darüber, wie Medien gemacht werden. Du lernst neue Apps, Bücher und Filme kennen. Moderator Tim stellt dir Spannendes aus dem Internet vor und testet neue Spiele. Du kannst mit ihm zusammen neue Ideen ausprobieren und lernst selbst, kritisch mit Medien umzugehen. Timster siehst du ab 8. August 2015, immer samstags, 17:45 Uhr bei KiKA.

Auf kika.de und in der Community ist Timster schon jetzt für dich da. Lerne Tim und seinen Hund Luis kennen und entdecke ständig etwas Neues in Tims Blog! Werde Mitglied bei Team Timster und erschaffe gemeinsam mit Tim etwas Neues! Bei Team Timster warten immer andere Missionen mit spannenden Aufgaben auf dich. Mit deiner Hilfe kann Tim neue Ideen ausprobieren und umsetzen. Für deine Tipps und Fragen ist Tim hier in der Gruppe erreichbar.

„Diese Art der Medienkompetenzvermittlung ist neu: Erlaubt sind ungewöhnliche Fragen und ungewohnte Perspektiven, denn wichtig ist der Spaß am Selbermachen und Entdecken. Timster will aber auch Eltern, die ihre Kinder bei der Mediennutzung begleiten möchten, Orientierung und Sicherheit geben.“

KiKA-Programmgeschäftsführer Michael Stumpf

Richtiger Umgang mit dem Fernsehen und Internet für Kinder

Kikaninchen - Kostenlose Spiele für Kinder
(c) Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)

Liebe Eltern, zwei grossartige Leitfäden im Umgang mit dem Fernsehen und dem Internet haben wir auf dem Portal kikanichen entdeckt. Hier wird recht anschaulich dargstellt, wie Eltern ihre Kindern im Umgang mit den beiden Medien sinnvoll begleiten und die vereinbarte Zeit prima gestalten können.

Das Fernsehen ist für Kinder etwas Wunderbares:

Es bietet ihnen Geschichten, Abenteuer und Entdeckungen. Es führt ihnen Bilder vor Augen aus der nahen und fernen Welt. Und es bestimmt ihre Emotionen mit Sprache, Geräuschen und Musik. Kein Wunder, dass das Fernsehen bereits im Grundschulalter zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Kinder gehört. Erfahren Sie in kurzen Tipps, wie Sie Ihre Kinder beim Fernsehen begleiten können und was KiKANiNCHEN dazu beitragen kann:

Tipps, wie Sie Fernseheinsteiger kompetent begleiten können

Der Computer ist für Kinder ein faszinierendes Medium:

Bei älteren Kindern steigt seine Bedeutung ständig, denn am Computerbildschirm kann man selbst gestalten, spielen oder kommunizieren. Der Umgang damit wird schließlich zu einer Schlüsselqualifikation, denn in der Schulzeit, im Berufsleben und Familienalltag sind Computer und Internet kaum noch wegzudenken. Kikaninchen.de kann ein Einstieg sein. Doch Ihre Hilfe ist wichtig, damit Ihre Kinder im Umgang mit Computer und Internet von Anfang an in ein gezieltes und verantwortungsbewusstes Nutzungsverhalten hineinwachsen:

Tipps, wie Sie Computereinsteiger kompetent begleiten können

Quelle: Kikaninchen

Der Google Play-Leitfaden für Eltern

Google hat für seinen hauseigenen App-Store „Google Play“ einen klasse Leitfaden entwickelt, der Eltern bei Fragen rund um den sicheren Umgang mit Downloads aus dem Play-Store unterstützen soll.

Neu ist bspw. die Kennzeichnung von Apps als „Familienfreundlich“:

Familienfreundliche App
Familienfreundliche App

Das Sternsymbol weist auf die Zielgruppe hin, für die der Inhalt erstellt wurde:

  • Familienfreundlich: Kinder und Erwachsene
  • Alter: Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren

Neu ist ausserdem die besondere Kennzeichnung von In-App-Käufen direkt unter dem Kaufen-Button.

Die gesamte Übersicht an Hinweisen findet ihr direkt auf der Hilfeseite von Google.

 

Was lernt mein Kind im TOGGO-CleverClub?

Was lernt mein Kind im TOGGO-CleverClub?

Die Lerninhalte im TOGGO-CleverClub fördern Grundfähigkeiten:

  • Zahlen & Rechnen
  • Buchstaben & Lesen
  • Rechtschreibung & Grammatik
  • Genaues Zuhören und Verstehen
  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Logisches Denken
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Probleme lösen
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen
  • Erste Englischkenntnisse
  • Erweiterung des Allgemeinwissens
  • Kreativität, Motorik & Basteln


Wenn du zwischen 7 und 10 Jahren alt bist, dann ist das Kids Browsergame Toggo CleverClub sicherlich genau das Richtige für dich – in dieser Spielwelt erwarten dich über 100 abwechslungsreiche kleine Spiele, die nicht nur viel Spaß machen sondern bei denen du meistens sogar noch etwas lernen kannst.

Die mehr als 100 unterschiedlichen Mini-Spiele im Fun Browsergame Toggo CleverClub behandeln unterschiedlichste Themenbereiche, so dass für jeden etwas dabei ist – und das Beste daran: Es kommen in jedem Monat neue Spiele dazu, so dass du dich hier sicherlich nicht schnell langweilen wirst!

Wenn du gerne das Toggo TV-Programm schaust, wirst du beim Spielen von Toggo CleverClub auch schnell auf Figuren und Charaktere treffen, die du schon aus dem Fernsehen kennst. So wirst du dich im Kids Browsergame Toggo CleverClub schnell zurechtfinden.

Toggo Clever Club hat außerdem den Vorteil, dass du hier im Gegensatz zu anderen Onlinespielen nicht nur deine Zeit mit dem Spielen verbringst, sondern beim Spielen sogar wirklich auf einfache und unterhaltsame Art und Weise noch etwas lernst. In den unterschiedlichen Spielen kannst du dein Wissen in Deutsch und Englisch testen, Dinge aus dem Bereich der Naturwissenschaften neu erlernen oder dein Wissen vertiefen und wenn du gerne Mathe-Aufgaben löst und Rätsel knackst dann kannst du das natürlich auch im Toggo Clever Club tun. Endlich einmal ein Browsergame, bei dem sich die Eltern keine Sorgen machen müssen, dass nur Zeit verschwendet wird!

Die “Sendung mit der Maus” jetzt auch QR-Codes erreichbar

Die sehr beliebte und bekannte Wissenssendung “Sendung mit der Maus” wirbt derzeit mit QR-Codes (quick response).

Die Sendung mit der Maus. Der erste Nagetier, das uns die Welt erklärt.

Die “Sendung mit der Maus” vom WDR  führt derzeit ein junges Publikum mit einer neuen Werbekampagne ans Mobile Marketing heran – und wirbt auf Plakaten ganz modern mit QR-Codes. Unter dem Haupt-Werbespruch “Das erste Nagetier, das uns die Welt erklärt” prangt auf dem Plakat der schlichte Satz: “Dies ist ein Plakat. Und wie das gemacht wird, seht ihr hier.” Daneben ist ein QR-Code abgebildet mit der kurzen Erklärung, dass man diesen mit seinem Smartphone einscannen kann.

Wenn ihr auf diesen Link klick könnt ihr euch die Idee und das Video zu der QR-Code Aktion auf der Website von „Der Sendung mit der Maus“ ganz in Ruhe ansehen.
Weiterführende Links: aktion.wdrmaus.de (Landingpage)

KiKANiNCHEN: Vorschüler in Netz? – Muss das sein?

Interview mit Susanne Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur „Lernen und Neue Medien, Kindheit und Schule“ am Institut für Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung der Universität Erfurt. Sie beschäftigt sich mit der frühkindlichen Mediennutzung, insbesondere der neuen Medien.

Susanne Schneider, wenn man Sie bei einer Umfrage ansprechen würde, ob Vorschüler heute schon am Computer sitzen sollten, wohin würde Ihre Antwort tendieren? Eher zu JA oder eher zu NEIN?

Nach einigem Abwägen würde ich eher zu „Ja“ tendieren.

Wie würden Sie Ihre Tendenz begründen?

Dieses „Ja“ möchte ich natürlich präzisieren. Vorschüler „sollen“ nicht am Computer sitzen, sie „können“, wenn von ihre Seite Interesse besteht. Dass sich diese Frage schon für die Altersgruppe der Vorschüler stellt, ist in der medialen Durchdringung des kindlichen Alltags begründet. In den letzten Jahrzehnten fanden rasante Entwicklungen statt. Daher sprechen wir heute von einer Mediengesellschaft und nicht zuletzt auch von einer Medienkindheit. Kinder im Vorschulalter nutzen heute bereits selbstverständlich unterschiedliche Medien. Sie sind mit dem Telefon vertraut, hören Radio oder Hörspiele auf CD und sie schauen fern. In vielen Familien erleben heute schon kleine Kinder den Computer- und Internetgebrauch ihrer Eltern oder älteren Geschwister. Mindestens ein Computer oder Laptop findet sich bereits in 88 Prozent der bundesdeutschen Haushalte, in denen Kinder aufwachsen (KIM-Studie 2008). Das der kindliche Alltag mit Medien durchdrungen ist, empfiehlt es sich frühzeitig einen bewussten Umgang auch mit digitalen Medien zu erlernen. Aber wie gesagt: Entscheidens für das Einstiegsalter sind letztendlich der Entwicklungsstand sowie das Interesse des Kindes.

Wie schätzen Sie die aktuelle Entwicklung der Computer- und Internetnutzung bei Vorschulkindern ein?

Es ist davon auszugehen, dass aufgrund des gesellschaftlichen und bildungspolitischen Entwicklungen immer mehr Vorschulkinder online gehen werden. Eine Studie von ARD und ZDF, die 2003 durchgeführt wurde, zeigte, dass 3 Prozent der Drei- Fünfjährigen das Internet nutzen, die Nutzung steigt mit dem Alter. Bereits jedes Fünfte Kind im Alter von sechs bis sieben Jahren hat selbst Erfahrungen mit dem Internet. Dazu sehen viele Bildungspläne der Länder, auf Grund der aktuellen Entwicklungen der digitalen Medien, den Erwerb einer Medienkompetenz für die Jüngsten vor.

Vorschulkinder können noch nicht einmal mit der Maus umgehen, ahnen von einer vernetzten Welt kaum etwas und lernen gerade mal Symbole zu verstehen? Welches sind erste Schritte, die die Jüngsten gehen könnten auf dem Weg zu einem bewussten Umgang mit Computer und Netz?

Richtig, sehr junge Kinder sind anfangs nicht in der Lage einen Computer selbständig zu bedienen. Gerade auch Webseiten können sie zu Beginn nur nutzen, wenn sie unterstützt werden. Das gilt ebenfalls für Seiten, die speziell für sie erstellt wurden. Daher empfiehlt sich zunächst eine gemeinsame Nutzung mit den Eltern oder Erziehern. Die Kinder lernen dabei den Umgang mit den Eingabegeräten wie ZB. der Maus. Durch regelmässigen Gebrauch verbessern sich ihre koordinativen Fähigkeiten von Hand und Auge genauso wie die Bedienkompetenz. Wichtig dabei ist, dass angemessene Angebote zur Verfügung stehen. Geeignet sind vor allem solche, die keine Lesekompetenz erfordern bzw. Angebote, die Texte durch Symbole ersetzen. Daher sollte gerade die Menüführung visuell und auditiv erfolgen. Dabei erlernen die Kinder das Navigieren innerhalb der Seite. Je stärker die Kinder selbst aktiv werden können, umso motivierter sind sie.