Werbung auf Kinder-Web-Sites

Werbung auf Kinder-Websites ruft nicht nur bei Eltern spontane Abwehrreaktionen hervor: Sind doch schon die Jüngsten Konsumverlockungen ausgesetzt und werden allerorts mit Kaufaufforderungen bombardiert. Im Internet erliegen Kinder noch deutlich schneller diesen Verlockungen – sei es durch Unerfahrenheit im Umgang mit dem Web oder den bequemen und schnellen Kauf, der nur einen Klick entfernt ist.

Im richtigen Umgang mit Onlinewerbung tun sich nicht nur Kinder schwer, sondern auch die Betreiber von Kinder-Websites. Viele Portale enthalten unzulässige Werbung, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) jüngst in einer stichprobenartigen Untersuchung festgestellt. Seine Kritik: Viele Unternehmen trennen nicht ausreichend zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt. Daraufhin hat der vzbv wegen unlauterer Praktiken elf Anbieter abgemahnt. In sechs Fällen gaben die Betreiber eine Unterlassungserklärung ab, in zwei Fällen wird Klage eingereicht und drei Fälle befinden sich noch im außergerichtlichen Verfahrensstadium.

Pop-ups und Interstitials sind „unzumutbare Belästigung“

„Allein der Schriftzug ‚Werbung‘ ist für eine Trennung zwischen Werbung und Inhalten nicht ausreichend. Entscheidend ist die gestalterische Trennung zwischen Werbung und den eigenen Inhalten der Anbieter auf der Internetseite“, erklärt Michaela Zinke, Referentin für Verbraucherrechte in der digitalen Welt beim vzbv. Hinzu komme, dass es bei der Bewertung der rechtlichen Zulässigkeit von Pop-up-Fenstern nicht nur um die Inhalte dieser Werbung gehe. Nach Auffassung des vzbv stellt die Verwendung von Pop-up-Fenstern auf Kinderseiten generell einen Verstoß gegen § 7, 3 UWG dar. Zinke: „Pop-up-Fenster und Interstitials sind für den Internetnutzer eine unzumutbare Belästigung.“ Auf Kinder-Websites seien sie sogar unzulässig, betont die Verbraucherschützerin. Könne auf Werbung nicht verzichtet werden, müssten auf jeden Fall für Kinderspieleseiten strengere Regeln gelten.

Von den elf vom vzbv abgemahnten Anbietern haben sechs eine Unterlassungserklärung abgegeben und haben nun einige Wochen Zeit, ihre Seiten zu ändern. In den Fällen, in denen der vzbv Klage eingereicht hat, wird ein Gericht entscheiden, welche Art der Werbung auf Kinderseiten zulässig ist. Michaela Zinke erwartet mit Spannung die gerichtlichen Verfahren, „da zu dieser Thematik die Rechtslage bisher noch sehr unklar ist“.

Quelle: Adzine Magazin

Für Kinder ist Spielen mehr als nur Zeitvertreib

Fremdsprachenunterricht für Vorschüler, ein Run auf Privatschulen und die Forderung, Schüler so früh wie möglich auf das Berufsleben vorzubereiten: Es scheint, als sei eine „klassische Kindheit“, die neben der Schule auch Freiräume bietet, heute unzeitgemäß. In gleichem Maße, wie Defizite im schulischen Bildungswesen festgestellt werden, boomen private Angebote wie Toggo, Toogo-Clever Club, Toggolino, Panfu, Scoyo, etc. zum Wissenserwerb. Fast schon mit professioneller Distanz coachen Eltern ihre Kinder, um sie fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Das kann nicht nur einen Dauerstress auf die Kinder ausüben, die immer weniger Freiräume haben – es überfordert auch viele Eltern, denn sie müssen die vielfältigen Aktivitäten der Kinder koordinieren, müssen sie von Termin zu Termin fahren. Alles, damit die lieben Kleinen möglichst schnell Fähigkeiten und Sozialkompetenz erwerben. So verringern sich die Freiräume, in denen Kinder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können: dem Spielen! Aber ist verspielte Zeit wirklich verschenkte Zeit? Nein, denn für die Entwicklung der Kinder ist auch das Spielen unverzichtbar. Beim Spiel mit Freunden oder Eltern werden „spielerisch“ Sozialkompetenzen erworben, die eigenen Fähigkeiten werden getestet. Spielen bedeutet einerseits Bestätigung, aber auch Herausforderung. Der nützliche Nebeneffekt: Spielen wird von Kindern als entspannend wahrgenommen. So wird Energie getankt, die gerade Kinder für die alltäglichen Herausforderungen in der Schule dringend benötigen. Doch die Gelegenheiten für Kinder, sich draußen auszutoben, werden rarer. Einerseits, weil durch die geringe Geburtenquote immer mehr Spielplätze leer bleiben und es schwieriger wird, zufällig Altersgenossen zu treffen. Andererseits aber auch, weil die Eltern eine höhere Gefährdung der Kinder wahrnehmen. Das Kind stundenlang draußen umherstreifen zu lassen würden manche Eltern als fahrlässig auffassen. Spielen ist Familienerlebnis Umso wichtiger ist es, zu Hause die Möglichkeiten zur kreativen Beschäftigung beim Spielen – oder auch Basteln – in allen Entwicklungsphasen zu fördern. Besonders interessant sind dabei natürlich Spiele, die sowohl alleine Herausforderungen bieten, aber auch gemeinsam mit Freunden und Eltern gespielt werden können. Denn das gemeinsame Spiel ist soziale Interaktion in Reinform. Ganz nebenbei stärken gemeinschaftliche Aktivitäten den Familienverbund.

Gute Spiele, schlechte Spiele?

Das Klischee vom isolierten, Ego-Shooter spielenden Heranwachsenden ist weit verbreitet, zeigt aber letztlich nur, wie groß die Distanz vieler Erwachsener zur Lebenswelt heutiger Kinder ist. Wer von Kindern verlangt, dass sie virtuos im Umgang mit vermeintlich „nützlichen“ Errungenschaften der digitalen Revolution sind, um fit für den Arbeitsmarkt zu werden, muss ihnen auch zugestehen, die für ihre Altersklasse relevanten Benefits zu genießen. Vor diesem Hintergrund bieten digitale Spiele Kindern prinzipiell die gleichen Entwicklungs- und Interaktionsmöglichkeiten wie das gute alte Brettspiel. Nintendos Wii und das dazugehörige Softwareangebot etwa sind ein Beispiel dafür, dass eine Spielkonsole sowohl kindgerechte Inhalte als auch zahlreiche Gelegenheiten für gemeinsame Spiele mit den Eltern bieten kann. Kinder finden dabei ihrem Entwicklungsstand entsprechend Bestätigung und haben Spaß dabei zu sehen, dass sie in manchen Fertigkeiten ihren Eltern durchaus überlegen sind. Aber auch das gute alte Brettspiel ist noch lange nicht passé! Und wenn man ihnen die Möglichkeit bietet, dann beschäftigen sich Kinder auch heute noch gernemit Spieleklassikern. Die Daten aus der MindSetKids fördern hier Erstaunliches zutage.

Klassische Spiele sind zeitlos

Bei jüngeren Kindern machen klassische Spiele den Löwenanteil des gesamten Zeitbudgets für das Spielen aus. Mit zunehmendem Alter gewinnen elektronische Spiele an Relevanz, bis sie bei den 13-Jährigen mit 56 Prozent bereits wichtiger als klassische Spiele sind. Doch ein Blick auf die Spielepräferenzen junger wie älterer Kinder zeigt, welch hohen Stellenwert klassische Spiele generell im Alltag einnehmen: Danach gefragt, was für ein Spiel gerade gespielt wird, stehen bei den 6- bis 9-Jährigen Gesellschaftsspiele und das Spielen mit Bausteinen an erster und zweiter Stelle, erst auf dem dritten Platz folgen PC- und Konsolenspiele.

Mit 13 Prozent der Nennungen haben auch Kuscheltiere bzw. Puppen nach wie vor einen festen Platz im Alltag der Kinder dieser Altersklasse. Auch Aktivitäten wie Fangen oder Versteckspielen sind heute durchaus noch „in“. Insgesamt betrachtet, hat das Spielen von Konstruktions-, Regel- oder Rollenspielen also für die Grundschüler eine große Bedeutung. Bei den 10- bis 13-jährigen Kindern bestimmen die PC- bzw. Konsolenspiele praktisch die Hälfte aller spielerischen Aktivitäten. Doch auch hier folgen die Gesellschaftsspiele mit starken 15 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Spielen mit Bausteinen. Betrachtet man übrigens die Hitliste der favorisierten Gesellschaftsspiele, so zeigt sich, dass mit „Uno“, „Lotti Karotti“, „Monopoly“ und „Wer war’s“ vier Titel die Top 5 beherrschen, die regelmäßig auf TV-Werbung setzen. Kindern in der von uns betrachteten Altersgruppe der 6- bis 13-Jährigen spielen.

Ab dem 11. Lebensjahr nimmt nämlich die Zahl der Spielenden kontinuierlich ab. Mädchen hören früher mit dem Spielen auf als Jungen, die ihrem Spieltrieb insbesondere mit Konsolenspielen auch noch in der Jugend nachgehen. Die Studie ermöglicht auch zu zeigen, in welchen Räumen welchen spielerischen Aktivitäten nachgegangen wird. Dabei zeigt sich, dass das Kinderzimmer für fast alle Arten von Spielen nur zur Hälfte genutzt wird. Sehr beliebt sind bei den Kindern als alternative Spielorte insbesondere das Wohn- oder Esszimmer und die Küche. Besonders hoch ist der Anteil der spielerischen Aktivitäten im Wohnzimmer bei den Gesellschaftsspielen sowie den PC- bzw. Konsolenspielen. Elektronische Online Spiele schaffen Fantasiewelten.
Würde man Kinder fragen, wäre die Trennung von klassischem und elektronischem Spielzeug wohl „Unsinn“. Denn entscheidend für Kinder ist es, welche Spiel- und Interaktionsmöglichkeiten ihnen ein Spielzeug ermöglicht. Das gemeinsame Spielen an einem Konsolenspiel kann durchaus ein Äquivalent zu klassischen Geschicklichkeits- oder Brettspielen sein. Aber was ist mit dem Schreckgespenst der stunden- oder gar nächtelang durchspielenden Computerspielsüchtigen? Zumindest in unserer Stichprobe der 6- bis 13-Jährigen konnten wir dieses Klischee nicht bestätigt sehen. Stattdessen fanden wir allerdings Belege dafür, dass Konsolen- oder PC-Spiele durchaus auch eine wichtige soziale Komponente beinhalten.
So stellten wir fest, dass in 62 Prozent aller gemessenen Kontakte mit elektronischen Spielen die befragten Kinder nicht alleine spielten, sondern dass mindestens eine weitere Person im Raum mit beteiligt war. Dabei lassen sich plattformabhängige Unterschiede feststellen, was allerdings auch darin begründet sein dürfte, dass nicht alle Plattformen in jeder Altersklasse gleich beliebt sind.Spitzenreiter beim gemeinsamen Spielen waren Nintendos Wii und die Xbox von Microsoft: In drei von vier Fällen werden Spiele auf diesen Plattformen zu mehreren gespielt. So waren in knapp einem Drittel der Fälle (32 Prozent) Freunde mit dabei, in rund einem Fünftel wurde mit bzw. gegen Geschwister gespielt. Die These von einer generellen Gefahr der Vereinsamung durch PC- und Konsolenspiele ließ sich für die breite Masse der Befragten also nicht aufrechterhalten. Stattdessen sahen wir in den Daten einen Trend zu Spielabenden mit der gesamten Familie vor PlayStation, Xbox oder Wii. Auch auf immer mehr Kindergeburtstagen sorgen diese Konsolen für kindgerechte Unterhaltung.

TOGGO Clever Club: Kostenlos Allgemeinwissen, Mathe und Deutsch mit Kim Possible lernen

Im TOGGO Clever Club können Kinder im Grundschulalter jetzt in spannenden online Spielen ihr Allgemeinwissen, Deutsch und Mathematik (Einmal eins) lernen. Zahlreiche Spiele im TOGGO-Clewer Klub sind kostenlos und fördern spielerisch das Lernen im Internet.

Konzentration und Aufmerksamkeit spielerisch online Lernen für Kinder mit Kim Possible:

Shego, die böse Assistentin vom nicht minder bösen Dr. Drakken, ist in das Haus der Familie Possible eingedrungen und hat von Kim Possibles Vater, einem Raketenwissenschaftler, eine bahnbrechende Erfindung gestohlen. Zum Glück ist Kim Possible aufgewacht und nimmt nun die Verfolgung auf. Bei dieser abenteuerlichen Mission wird Ihrem Kind ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangt und außerdem seine Reaktionsfähigkeit gefördert.

Spielerisch die Rechtschreibung verbessern in spannenden und kostenlosen online Spielen im TOGGO Clever-Club

Dr. Drakken hat eine Wettermaschine gestohlen, mit deren Hilfe er die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Um dies zu verhindern, bleibt Kim noch eine letzte Chance: Sie muss das Codewort herausfinden, mit dem sie die Maschine zum Stoppen bringen kann. Ihr Kind kann ihr dabei helfen, indem es entscheidet, welche Buchstaben sich zu einem schlüssigen Wort zusammensetzen lassen. Dadurch hat es die Chance, seine Rechtschreibung zu verbessern.